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Stark aus Tradition

Friesen, Flamen, Franken wanderten in den Barnim ein, Hugenotten und später Westfalen. Der Barnim ist eine traditionelle Einwandererregion. Die Neuansiedlung wurde nach Kräften gefördert. In Glaubensfragen wurde Toleranz garantiert, das neu erworbene Land vererbbarer Besitz, Steuern und Abgaben bewusst niedrig angesetzt. Die Wirtschaftsförderung von heute knüpft an alte Traditionen an.

Feste, allen voran das alljährliche Hussitenfest in Bernau, belegen, dass die Bewohner des Barnim ihre Wurzeln nicht vergessen. Sie reichen bis in den slawischen Kulturraum. Der Barnim mit Furten über die Finow war ursprünglich Grenzfeste zwischen den Askaniern und den Slawen. Eberswalde gewann an Bedeutung als logistischer Kreuzungspunkt und hat sie mit seinen Ost-West-Verbindungen heute noch.

Der Finowkanal machte die Lieferung von Baumaterial in das Berlin der Gründerzeit möglich. Zugleich wuchs Eberwalde, das »märkische Wuppertal«, zum bedeutendsten Metallurgiestandort Brandenburgs. Stolz sind die Barnimer auf zahlreiche Erfindungen, die in die Welt gingen, beispielsweise in der Medizin.

Der Barnim hat auch als Erholungsgebiet Tradition. Eberswalde war einmal Kur- und Bäderstadt. Die Schorfheide diente als Jagdrevier der Herrschenden in vielen Zeiten. Die Seen und Wälder wurden Berlins bevorzugtes Ausflugsgebiet. Das ist bis heute so geblieben.

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