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Corona-Überbrückungshilfe des Bundes

Überbrückunshilfe II

Die Überbrückungshilfe ist ein Zuschuss bei Corona-bedingten Umsatzrückgängen. Die Überbrückungshilfe II umfasst die Fördermonate September bis Dezember 2020. Um Überbrückungshilfe zu beantragen, wenden Sie sich bitte an einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigten Buchprüfer oder Rechtsanwalt. Die Antragsfrist endet am 31. März 2021 .
 

Überbrückungshilfe III
16.04.2021
Neue FAQ - Änderungen zur Überbrückungshilfe III >>>

20. Januar 2021
Zu den wichtigsten Änderungen zählen
- Zugang zur Überbrückungshilfe III wird vereinfacht und erweitert
- Antragsberechtigung bei Umsatzeinbruch in einem Monat von mindestens 30 %: Die bisher vorgesehenen unterschiedlichen Zugangswege zur Überbrückungshilfe III sollen damit ver- einfacht werden. Antragsberechtigt sind Unternehmen, die in einem Monat einen Umsatzein- bruch von mindestens 30 %im Vergleich zum Referenzmonat im Jahr 2019 erlitten haben. Sie können die Überbrückungshilfe III für den betreffenden Monat beantragen. Ein darüber hin- ausgehender Nachweis entfällt. Der Förderzeitraum umfasst den November 2020 bis Juni 2021. - Für Unternehmen mit Jahresumsatz von bis zu 750 Mio. Euro: Damit sollen auch größeren mittelständische Unternehmen Zugang zu dieser Hilfe haben, was insbesondere auch im Ein- zelhandel wichtig ist.
- Fördervolumen und Abschlagshöhe werden erhöht - Bis zu 1,5 Mio. Euro Überbrückungshilfe pro Monat: Unternehmen können bis zu 1,5 Mio. Euro Überbrückungshilfe pro Monat erhalten (statt 200.000 bzw. 500.000 Euro).
- Anhebung der Abschlagszahlungen auf bis zu 100.000 Euro: Erste Abschlagszahlungen sind im Februar zu erwarten, die endgültige Bescheidung durch die Länder ab März.
- Überbrückungshilfe III auch für November und Dezember 2020
- Gezielte Regelungen für besonders betroffene Branchen
- Einzelhandel: Für den besonders betroffenen Einzelhandel werden die handelsrechtlichen Ab- schreibungen auf nicht verkäufliche Saisonware bei den Fixkosten berücksichtigt. Abschreibungen auf Saisonware können unter bestimmten Voraussetzungen zu 100 % als Fixkosten angesetzt werden.
- Reisebranche: Umfassende Berücksichtigung von Kosten und Umsatzausfällen durch Absa- gen und Stornierungen: Die Reisebranche gehört zu den am stärksten betroffen Branchen. Durch eine umfassende Berücksichtigung der Kosten und Umsatzausfälle durch Absagen und Stornierungen wird die Branchenbelastung deutlich abgefedert. Die bisher vorgesehenen Re-gelungen wurden nunmehr ergänzt, so dass externe Vorbereitungs- und Ausfallkosten um eine 50 prozentige Pauschale für interne Kosten erhöht und bei den Fixkosten berücksichtigt wer-den. -
Hilfen für Soloselbstständige deutlich verbessert - Neustarthilfe auf einmalig 50 % des Referenzumsatzes verdoppelt
- Maximale Betriebskostenpauschale auf 7.500 Euro erhöht Um das Verfahren möglichst unbürokratisch und einfach auszugestalten, gibt es einen Musterkatalog fixer Kosten, die berücksichtigt werden können: insbesondere Mieten und Pachten, Grundsteuern, Versicherungen, Abonnements und andere feste Ausgaben sowie Mietkosten für Fahrzeuge und Maschinen, Zinsaufwendungen, Abschreibungen auf Wirtschaftsgüter bis zu einer Höhe von 50 %, der Finanzierungskostenanteil von Leasingraten, Ausgaben für Elektrizität, Wasser, Heizung, etc. Personalaufwendungen, die nicht von Kurzarbeitergeld erfasst sind, werden pauschal mit 20 % der Fixkosten gefördert. Schließlich können bauliche Maßnahmen zur Umsetzung von Hygienekonzepten gefördert werden sowie Marketing- und Werbekosten. Die Länder werden die regulären Auszahlungen bewerkstelligen. Nachdem der Bund die Voraussetzungen geschaffen hat, werden Bund und Länder die Auszahlungen so schnell wie möglich realisieren.

Die Abschlagszahlungen für die Überbrückungshilfe III werden im Monat Februar erfolgen. Die Fachverfahren werden so rechtzeitig programmiert, dass die abschließenden Auszah-lungen durch die Länder im Monat März erfolgen werden.


BUNDES-Hotline Corona-Sonderprogramme
Prüfen der Antragsberechtigung Telefon
030 1200 21034
E-Mail: poststelle@bmwi.bund.de


ILB-Servicehotline
Fragen zur Antragsbearbeitung Telefon
0331 660 2211

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